• Adrian

Teil 1: Schlaf

Warum brauchen wir Schlaf? 

Im Durchschnitt schlafen wir jede Nacht zwischen sieben und acht Stunden. Wir verschlafen damit etwa ein Drittel unseres Lebens. In einer leistungsorientierten Gesellschaft kommt da schon einmal die Frage auf, brauchen wir wirklich so viel Schlaf? Unsere Antwort: und wie! 



Die Funktion des Schlafes

Die genauen Funktionen des Schlafs sind bis heute noch nicht endgültig geklärt. Ohne Schlaf geht es aber nicht. Und guter und erholsamer Schlaf regeneriert Körper und Kopf. Darum ist Schlaf für unsere Gesundheit und Entwicklung unerlässlich. 

Unsere Sportfreunde hören sehr oft, dass erholsamer Schlaf sehr wichtig für den eigenen Trainingserfolg ist. Ein gesunder Schlaf ist erste Priorität und wichtiger als die Anzahl Trainings! Im Schlaf regenerieren unsere Muskeln, der Wachstum von Muskel- und Knochenmasse ist angeregt, neue Bewegungsmuster, die wir am Tag erlernt haben, werden abgespeichert. 

Schlaf dich schlau

Der Schlaf ist ein hochaktiver Zustand, in dem unzählige Prozesse im Gehirn und in den Organen ablaufen. Unser Gehirn ordnet unsere Erfahrungen und Erlebnisse des Tages und speichert Erlerntes ab. Wichtige Informationen wandern vom Zwischenspeicher, dem Hippocampus, in unser Langzeitgedächtnis, den Neokortex. Dabei finden höchst kreative Vorgänge statt: Unser Denkzentrum entdeckt in den noch unsortierten Fakten Regeln und Strukturen. Plötzlich haben wir Lösungen für Probleme, die uns im Wachzustand verborgen blieben. Wir schlafen uns sozusagen schlau. Diese Aufräumarbeiten kann das Gehirn aber nur leisten, wenn der Mensch komplett ruht und ihn keine Aussenreize stören. Wer zu wenig schläft, hat Gedächtnisprobleme, ist unkonzentriert und lernt schlechter. Die Leistungsfähigkeit leidet. 

Reparaturmodus

Nachts arbeitet aber auch unser Reparaturprogramm. Unser Immunsystem schüttet nachts besonders viele immunaktive Stoffe aus. Der Hormonhaushalt läuft auf Hochtouren. Körperzellen erneuern sich, Muskeln wachsen, Eiweiss und neues Blut entsteht. Da sich unser Körper im Schlaf besonders gut regenerieren kann, überrascht es nicht, dass wir bei Krankheit besonders viel schlafen – unser Immunsystem kann im ruhenden Zustand besonders gut arbeiten. 

Schlafmangel und potentielle Auswirkungen

Wer über längere Zeit zu wenig schläft, kann seinem Körper einem erhöhten gesundheitlichem Risiko aussetzen. Der Körper kann nicht mehr optimal arbeiten, verwerten und regenerieren. Schädliche Stoffe, die aus dem Stoffwechsel entstanden sind (bspw. von Medikamenten oder Nahrungsmitteln) können beispielsweise nicht mehr optimal entgiftet werden. Schlafen wir nicht oder sehr schlecht, kann sich dieser Abfall in den Hirnnervenzellen anhäufen und diese auf Dauer schädigen. Auch Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht und Depression gehören zu den potentiellen Folgen von chronischem Schlafmangel. Menschen mit chronischem Schlafmangel altern zudem schneller: sie weisen bspw. bei Stress einen höheren Cortisolspiegel im Blut und eine schlechtere Glukosetoleranz auf. 

Unsere Tipps

Die Top 5 Vorteile von gesundem, erholsamem Schlaf haben wir dir hier aufgelistet: 

Output von besserem Schlaf: 

Kreative(re) Denkprozesse 

Muskelwachstum

Entgiftung

Leistungssteigerung

Hormon Ausschüttung 

Zusätzlich eine weitere Top 5 um deinenSchlaf zu verbessern:

Besser schlafen:

Uhrzeit: Gemäss einer englischen Studie findet der optimale Schlaf zwischen 22.30 und 7.00 Uhr statt. Allerdings hat jeder Mensch einen eigenen Biorhythmus. Viel wichtiger ist es, sich einen regelmässigen Schlaf-Wach-Rhythmus anzugewöhnen.

Temperatur: Zwischen 15 und 20 Grad Celsius sollte die Raumtemperatur beim Schlaf sein. Probiere am besten selber aus, wo deine Wohlfühltemperatur liegt, denn weder Schwitzen noch Frieren fördert die Nachtruhe. 

Gedanken: Du kannst nicht abschalten? Schreiben hilft, notiere dir, was du tagsüber erlebt hast, was dich beschäftigt. Notizen ordnen deine Gedanken und beruhigen das Gedankenwirrwarr. 

Ernährung: Nie mit sehr vollem oder leerem Magen zu Bett gehen. Die Verdauungsphase sollte nicht die Schlafphase überschneiden. 

Elektrogeräte:  Zwei Stunden vor dem Schlaf KEINE Handys, Tablets oder Laptops. Die blaue Wellenlänge dieser Geräte nehmen wir zwar nicht bewusst wahr, sie halten uns aber wach. Blaue Wellenlängen hemmen die Produktion von Melatonin. Dieses Hormon ist aber unser Schlafhormon, es lässt uns tief und ruhig schlafen. 

Viel Spass bei der Optimierung deines Schlafes! 

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