• Adrian

Darmgesundheit - Unsere Schnelltipps

Wieviel Inhalt in unseren Magen passt, ist sehr individuell und abhängig von Körpergrösse und -gewicht sowie unseren Essgewohnheiten. Im Darm befinden sich rund 70 Prozent unserer Abwehrzellen.


Weil der Darm mehr als 100 Milliarden Nervenzellen besitzt - das sind mehr als Gehirn und Rückenmarkt beherbergen - gilt er als das «zweite Gehirn».

Ähnlich wie das Gehirn kann der Darm Nervenbotenstoffe aussenden, die Einfluss auf unsere Gemüts- und Stimmungslage haben. Der Magen produziert jeden Tag ca. 2 Liter Hydrochloridsäure. Um sich nicht selbst zu verdauen, besitzt der Magen eine dicke Schutzschicht – die Magenschleimhaut – welche er alle 2 Wochen erneuert.

Jeden Tag produzieren wir 1.5 Liter Speichel. Dieser sorgt bei der Nahrungsaufnahme dafür, dass der Speisebrei die Speiseröhre nicht verletzt und seine enthaltenen Enzyme spalten erste Kohlenhydrate und beginnen somit den Verdauungsprozess.


Unsere Tipps für deine Prävention

Schnell heruntergewürgte Nahrung, Stress und wenig sportlicher Ausgleich belasten den Verdauungstrakt und können zu Magen- Darm- Erkrankungen führen.


1. Richtig in den Morgen starten! 4dl Wasser und ¼ TL Himalayasalz wie ½ Limette.

Eine ungesunden Ernährungsweise verringert die Vielfalt an Mikroben im Darm, wodurch es zu einem verheerenden Nährstoffüberschuss kommen kann und schädlichen Bakterien Vorschub geleistet wird. Die Folgen können Diabetes, Krebs und Entzündungsreaktionen sein.

2. Variation und Rotation der Ernährung, Gemüse, Protein, Fette, Kohlenhydrate.


3. Wasser, Wasser, genügend Wasser trinken! Das normalisiert die Darmtätigkeit, beugt Verstopfungen vor und hilft Giftstoffe aus dem Körper zu spülen.


4. Stress vermeiden: Zwischen Darm und Gehirn besteht ein direkter Draht. Melden die Nervenzellen Stress, kann das der Darmflora schaden. Die Folgen sind Bauchschmerzen, Durchfall oder Verstopfung.


5. Mehrmals tief durchatmen! Tiefes Atmen in den Bauch fördert nicht nur die Entspannung, sondern massiert und mobilisiert den Darm.

6. Sich ausrechend bewegen! Krafttraining, Intervalle, Bewegung allgemein bringt den Darm in Schwung und regt so die Verdauung an.

7. Ballaststoffreiche Ernährung bringt den Darm in Wallung und sorgt für eine gute Verdauung.


8. Kaffee gegen Völlegefühl. Auch Kaffee regt die Darmtätigkeit an und kann so bei Verstopfung helfen. Koffein stimuliert außerdem die Produktion der Magensäure und wirkt dadurch gegen Völlegefühl. Dies gilt in gewissem Maße auch für Alkohol – er wirkt zudem entspannend auf die Muskulatur des Magens. Wer einen empfindlichen Magen hat, sollte auf Kaffee und Alkohol jedoch lieber ganz verzichten.


Deine Darmfunktion ist gestört? Dann kontaktiere uns, wir können dich gerne Beraten und mit der Hautfaltenmessung dein individueller Ernährungsplan erstellen.

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